| Eruptionen des Arenals
Am Montag, dem 29. Juli 1968 um ca. 7:30 Uhr, nach mehr als 400 Jahren ohne
Aktivität, kam es zu einem gewaltigen und verheerenden Ausbruch des Vulkans Arenal.
Die starken Eruptionen und vulkanischen Aktivitäten dauerten mehrere Tage an und
töteten ca. 87 Menschen. Mehr als 15 km² wurden unter Felsen, Lava und Asche begraben.
Insgesamt waren von den Eruptionen in verschiedenen Ausmaßen mehr als 232 km² in der
Umgebung betroffen. Dabei wurden Ernten, Eigentum, Vieh und Wälder geschädigt.
Während seiner stärksten Aktivität spukte der Vulkan riesige Mengen Lava,
Asche und riesige Felsstücke bis zu einer Meile weit und mit einer Geschwindigkeit
von ca. 600 Metern pro Sekunde.
Durch die Explosion bildeten sich drei neue, aktive Krater.
Seitdem ist der Vulkan Arenal fast konstant aktiv. Diese Aktivität äußert sich
in geräuschlosen Explosionen mit pilzförmigen Aschewolken bis hin zu dröhnenden
Explosionen, die die heißen Felsstücke fast einen Kilometer hoch in die Luft
schleudern und pyroklastischen Explosionen, die ihren Höhepunkt in dem Herunterfließen
der Lava und der Gase an den Seiten des Vulkankegels haben.
Der Vulkan Arenal erreicht an seinem höchsten Punkt ca. 1633 Meter. Aufgrund der
ständigen Aktivität des Vulkans ändert sich dessen exakte Höhe allerdings häufig.
Die letzten starken Eruptionen gab es am 8. Mai 1998. Diese machten die vorübergehende
Evakuierung einiger Hotelbereiche erforderlich. Doch die Gefahr ging schnell vorüber
und niemand wurde verletzt.
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